Andrena  agilissima ·  apicata ·  barbilabris ·  bicolor ·  bimaculata ·  carantonica ·  chrysosceles ·  cineraria ·  clarkella ·  coitana ·  curvungula ·  denticulata ·  dorsata ·  ferox ·  flavipes ·  florea ·  fulva ·  fulvago ·  fuscipes ·  gravida ·  haemorrhoa ·  hattorfiana ·  helvola ·  humilis ·  labiata ·  lapponica ·  lathyri ·  minutula ·  nigroaenea ·  nitida ·  nycthemera ·  ovatula ·  pilipes ·  potentillae ·  praecox ·  proxima ·  rosae ·  ruficrus ·  scotica ·  stragulata ·  subopaca ·  tarsata ·  tibialis ·  vaga ·  varians ·  ventralis ·  viridescens


Sand- bzw. Erdbienen: Andrena bicolor

Artname: Andrena bicolor Fabricius 1775
Synonym: Andrena gwynana (Kirby 1802)
Volksmund: deutsch: "Zweifarbige Erd- bzw. Sandbiene" · englisch: "Gwynne's Mining-Bee" · niederländisch: "Tweekleurige zandbij"
Merkmale: 9–10 mm; frische W. schwarz mit rotbraun bepelztem Thorax-Rücken, kurzer schwarzer Behaarung des Gesichts (Clypeus), dunkel bepelzten Thorax-Seiten, schmalen hellen Tergit-Binden und rostgelber Beinbürste; später kaum von ähnlichen Arten unterscheidbar.
Verbreitung: Europa bis nördlich des 60. Breitengrades; in den Alpen bis 1800 m (Schweiz) bzw. 2100 m (Österreich); ganz Deutschland.
Lebensraum: unspezialisiert: Waldränder und -lichtungen, Brachen, Gärten und Parks (Ubiquist); Nester an vegetationsarmen Stellen, keine Bodenarten bevorzugt.
Fortpflanzung:  selbstgegrabene Erdnester, meist einzeln und bis 1 Meter tief.
Kuckuck: die Wespenbiene Nomada fabriciana.
Nahrung,
Nestproviant:
unspezialisiert (polylektisch), 14 Pflanzenfamilien.
Flugzeit: Zwei Generationen im Jahr (bivoltin): März–Mai und Juni–August, die Männchen verschwinden schon im Juli; Überwinterung als Fluginsekt (Imago).
Zweifarbige Sandbiene (Andrena bicolor), W
Andrena bicolor : schwarz-braune Sandbiene · Solingen, 04.04.2005

Andrena bicolor ist quasi eine Allround-Erdbiene: Sie kommt praktisch mit allen Lebensräumen und Bodenarten zurecht und ist an keine Blüten gebunden. Kein Wunder also, daß sie mit dieser Anspruchslosigkeit flächendeckend in Europa, also auch im deutschsprachigen Raum, verbreitet ist und auch im Gebirge (österreichische Alpen) bis auf 2100 m hoch "klettert". Da sie keine Blüten verschmäht, fliegt sie ab Juni sogar in einer zweiten Generation, die dann besonders gerne an Glockenblumen sammelt.
    Die 'zweifarbige Erdbiene' ist folglich nicht gefährdet und auch in unseren Gärten zu beobachten. Wer eines ihrer Nester findet, kann dort auch ihrem Kuckuck, der Wespenbiene Nomada fabriciana, begegnen, die nicht schwarz-gelb gestreift ist, sondern einen schwarzen Thorax und ein rotes Abdomen besitzt.

Andrena bicolor, W   Andrena bicolor und Fliege
Andrena bicolor  · Solingen, 30.04.2005   Andrena bicolor  (und Fliege) · Solingen-Ohligs, 17.04.2005

Andrena bicolor, W (1)  
Die Erdbiene Andrena bicolor, 2. Generation   A. bicolor · Solingen-Vockert, 10.06.2005
Andrena bicolor, W (3)   Andrena bicolor, W (4)

Andrena-bicolor-Nistgänge in Lehmwand   Andrena bicolor an Lehmwand
Nistgänge in einem Lehmabstich am Waldrand   Andrena bicolor, Solingen/Haan, 19.04.2006
 
Die Lage vor der Nistwand scheint hoffnungslos ...   ... aber Andrena bicolor kann sich befreien!

Andrena bicolor, M (2. Generation)  
Die Erdbiene Andrena bicolor , 2. Generation   , 2. Gen. · Leverkusen Neulandpark, 24.05.2014

Falls am linken Bildschirm-Rand keine Verweisleiste zu sehen ist, klicken Sie bitte auf , um den gesamten Frameset anzuzeigen.

Erd- bzw. Sandbienen Andrena bimaculata nächste Gattung