· Nomia/Pseudapis  diversipes ·  femoralis


Schienenbienen: Pseudapis diversipes

Artname: Pseudapis diversipes Latreille 1806
Volksmund: deutsch: "Schmallappige Schienenbiene"
Merkmale: 7–10 mm; W.: spärlich hell behaart; vorstehende häutige Lamellen seitlich am Pronotums ("Hals"), auffallend lange Tegulae (= Abdeckungen der Flügelbasis); Sammelbürste (Scopa) an den Hinterschienen (3. Tibien-Paar); weißliche Basalbinden auf den Tergiten. M. ähnlich W., aber auf Scheitel und Buckel (Mesonotum) rotbraun; Hinter-Tibien stark verdickt, der lappenartige Anhang ist zum Ende hin zugespitzt.
Verbreitung: Portugal über südliches Mitteleuropa bis Kleinasien & östl. Mongolei.; in Deutschland nie nachgewiesen.
Lebensraum: Trockenwarme Regionen: Trockenrasen, Weinberge, Steppen.
Fortpflanzung: in selbstgegrabenen Bodennestern meist in ebenen vegetationsarmen Flächen, meist in Aggregationen.
Kuckuck: die Kurzhornbiene Pasites maculatus?
Nahrung: unspezialisiert (polylektisch): Asteraceae, Boraginaceae etc.
Flugzeit: In Mitteleuropa 1 Generation im Jahr (univoltin): Mai/Juni–August/September. Überwinterung als Ruhelarve.
Rote Liste: Kategorie 0: bislang in Deutschland nicht nachgewiesen
Pseudapis diversipes, M
Die Schienenbiene Pseudapis femoralis · Département Gard (F), 27.07.2016 (walNach außerhalb dieser Sektion)

Die Schienenbiene Nomia diversipes bzw. Pseudapis diversipes wurde in Deutschland nie bzw. noch nicht nachgewiesen, kommt aber im Wallis (Schweiz) und in Niederösterreich und im Burgenland vor. Die Männchen lassen sich von Nomia-femoralis-Drohnen durch den zum Ende hin schmal zugespitzten (nicht stumpfen) Anhang der Hinter-Tibien unterscheiden.

Pseudapis diversipes, W   Pseudapis diversipes, W
Die Schienenbiene Pseudapis diversipes  · Rousson (F), 31.07.2016 (wal)   Pseudapis diversipes · Rousson, Département Gard (F), 01.08.2016 (walNach außerhalb dieser Sektion)

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Schienenbienen Nomia femoralis nächste Gattung (bzw. Rhophitoides)