Hummel-Fütterung?

Sollte man Wildtiere, die die Hummeln ja nun sind, füttern? Für den Imker ist die Antwort klar, schließlich bezweckt er eine große Honigernte, und dafür benötigt er große Völker. Der Hummelfreund betreibt Naturschutz, also braucht ihn kein Gewissen plagen, wenn er bei anhaltend kaltnasser Witterung seine "Schützlinge" nicht füttert: Die natürliche Auslese läßt die "stärksten" Völker überleben. Andererseits schadet es aber auch nicht, wenn er es unter ungewöhnlich ungünstigen Witterungsverhältnissen dennoch tut: Immerhin kann er ein Volk so in der kritischen Entstehungsphase im kühlen Frühjahr retten. Das Füttern mit einer Zuckerlösung selbst ist einfach:

  30% Traubenzucker, 30% Raffinadezucker, 40% Wasser

Professionelle Hummelzüchter, die Gewächshäuser mit Hummelvölkern beliefern, legen diesen übrigens eine 2,5-Liter-Packung einer 78%igen Zuckerlösung in den Brutkarton.

Bombus rupestris, W
Bombus rupestris, W, Zuckerwasser trinkend · Solingen, 09.05.2003

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