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Furchenbienen: Lasioglossum zonulum

Artname: Lasioglossum zonulum (Schrank 1781)
Volksmund: englisch: "Bull-Headed Furrow-Bee" · niederländisch: "Glanzende bandgroefbij"
Merkmale: 8–10 mm; schlank, schwarz mit hellen Basalbinden auf dem Abdomen, diese bei frischen Exemplaren etwas schmäler als bei L. leucozonium; Struktur / Punktierung des ersten Tergits sichtbar schütterer, daher glänzender als bei L. leucozonium (W.); im Feld von ähnlich großen Lasioglossum-Arten nicht unterscheidbar.
Verbreitung: Nordspanien bis Mittel-Finnland, England bis Sibirien; ganz Deutschland, vor allem in niederen Lagen.
Lebensraum: trockene Wiesen, Hochwasserdämme, Ruderalflächen, Parks & Gärten.
Fortpflanzung:  selbstgegrabene Nester an vegetationsarmen Stellen in unterschiedlichen, auch harten Bodenarten; solitär.
Kuckuck: die Blutbiene Sphecodes monilicornis, wahrscheinlich auch S. scabricollis.
Nahrung,
Nestproviant:
sehr unspezialisiert (polylektisch), 11 Pflanzenfamilien: Korbblütler (Asteraceae), Kreuzblütler (Brassicaceae), Glockenblumengewächse (Campanulaceae), Cistrosengew. (Cistaceae), Kardengew. (Dipsacaceae), Johanniskrautgew. (Hypericaceae), Liliengew. (Liliaceae), Mohngew. (Papaveraceae), Wegerichgew. (Plantaginaceae), Hahnenfußgew. (Ranunculaceae), Rosengew. (Rosaceae).
Flugzeit: 1 Generation im Jahr (univoltin): begattete & überwinterte W.: ab April, M.: Juli–September.
Furchen- bzw. Schmalbiene Lasioglossum zonulum (?)
L. zonulum (?) auf Hieracium aurantiacum · Solingen, 20.06.2006

Lasioglossum zonulum ist aus der Distanz nicht von anderen, ähnlich großen Furchenbiene zu unterscheiden, und auch aus der Nähe ähnelt sie sehr der häufigeren L. leucozonium. Bei näherer Betracvhtung zeigt L. zonulum – zumindest bei frischen Exemplaren – auf dem Hinterleib (Abdomen) etwas schmälere Basalbinden als L. leucozonium. Entscheidend für die Unterscheidung der Weibchen beider Arten ist aber der erste Tergit, also der erste Panzerring auf dem (Abdomen)-Rücken gleich nach dem Brustsegment (Thorax): L. zonulum ist hier nur spärlich punktiert, der Panzerring wirkt also glänzender; der erste Tergit von L. leucozonium hingegen weist eine deutlich dichte Punktierung auf und wirkt somit matter.

Die Fortpflanzungsweisen beider Arten scheinen sich zu entsprechen ( L. leucozonium). Als ausgesprochene Habitats- und Nahrungsgeneralistin ist Lasioglossum zonulum gut für den Überlebenskampf gerüstet und daher nicht gefährdet, dennoch ist sie meist nur einzeln zu beobachten.

Lasioglossum zonulum (?)   Furchenbiene Lasioglossum zonulum ?
Vermutlich Lasioglossum zonulum   Garten in Solingen, 20.06.2006

Evtl. Lasioglossum zonulum
Mit gelben Pollenpaketen auf dem Orangeroten Habichtskraut: auch ästhetisch ein Genuß ...

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